Laosreise Oktober 2012

Vom 29. September 2012. – 11. Oktober 2012 konnte ich meiner Familie (Ehefrau Elsie, Söhne Matthias mit Freundin Carmela und Thomas mit Freundin Nuria sowie Tochter Alexandra mit Freund Rouven) das mir ans Herz gewachsene Land Laos und auch unsere Sozialprojekte zeigen. Die Reise führte uns über Vangtao nach Pakse und von dort über das Boulaven Plateau nach Saravanne. Dort konnten wir am 4. Oktober 2012 das neu erbaute Schulhaus in Phonepeng den Kindern und den Behörden übergeben. Gleichzeitig konnte auch eine Wasserbohruug bzw. eine Grundwasserpumpanlage, welche unser Verein finanziert hat, in Betrieb genommen werden.

In einer schlichten, aber sehr würdigen Feier wurde das Schulhaus im Beisein des Distrikt-Gouverneurs eingeweiht und in einer buddhistischen Feier Basi wurden und alle guten Wünsche vom Himmel erbeten. Bei 38 ° harrten wir Europäer tapfer aus und liessen es uns auch nicht nehmen, auch unsererseits ein Schweizer Volkslied zum Besten zu geben; immerhin hatten wir mit Nuria ja eine professionelle Sopranistin unter uns. Im März 2013 wird das Schulhaus erneut in einer kleinen Feier „zweiteingeweiht“, wobei ich dannzumal von den beiden „Sponsoren“ Brigitte Kälin und Alfred Felber aus Schwyz sowie weiteren Gästen begleitet werde.

Während meine Familie sich im idyllischen Tat Lo am erlebnisreichen und eindrücklichen Elefantenreiten erfreute, hatte ich die Gelegenheit, vor laufender Kamera des staatlichen Regionalfernsehens und im Beisein von einigen Medienvertretern vor den Augen des Provinzgouverneurs meine Unterschrift unter eine Zusammenarbeitsvereinbarung mit der Provinz Saravanne zur Erstellung einer Musikschule im Provinzhauptort zu setzen. Durch unseren Beitrag von USD 20‘000.—hat sich auch der laotische Staat bereit erklärt, die restlichen 68 % zu finanzieren, sodass mit dem Bau begonnen werden kann.Mit dieser Musikschule soll vor allem Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, eine bessere Möglichkeit zum Erlenen und Ausüben von vor allem traditioneller, laotischer Musik und Tänzen geboten werden. Gleichzeitig soll diese Halle aber auch als Empfangshalle für die Provinzregierung gelten, allerdings immer nur verbunden mit Auftritten von Musikschülern. n Thakhek konnten wir uns von einer wirklich grundlegend verbesserten Lebenshaltung und Ordnung innerhalb der Minoritätenschule mit ihren 400 Schülern überzeugen und auch das Health Center „Elsmary“ befindet sich noch in tadellosem Zustand.

Vor dem rotblauen Tor des Fussballplatzes, welcher seinerzeit ebenfalls durch unseren Verein finanziert wurde, konnte ich das Bild des weit über Brunnen hinaus bekannten Fussballförderers Res Kyd sel. der Schule übergeben. In Andenken an die grosse Unterstützung von Res Kyd im Zusammenhang mit Fussball und Jugendförderung wird dieser Fussballplatz nun neu „Res Kyd Memorial“ heissen und das Bild des Verstorbenen in der Schule einen Ehrenplatz erhalten. Uber Vientiane führte uns die Reise weiter nach Luang Prabang, dann zurück nach Bangkok, wo wir noch zwei erlebnisreiche Tage im Sinne des „Kulturschocks“ erfahren konnten. Über das sehe heisse Doha, wo ja bekanntlich im Jahre 2018 die Fussball-WM stattfinden soll, kehrten wir nach Zürich und alsdann wieder in die Innerschweiz zurück.

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