Laos-Reise April 2015

Vom 12. – 19. April 2015 besuchte ich, nun fast schon zur Tradition geworden, mit den beiden Herren Dr. Guido und Beat Käppeli erneut Laos. Dabei ging es um die Kontrolle des Zustandes der bereits ausgeführten Projekte, die Überprüfung der laufenden Aufträge sowie die Abklärung möglicher weiterer Tätigkeiten im Sinne von Gesundheit, Bildung und Sport.

Diesmal ginge es, nebst dem Besuch der verschiedenen Schulhäuser, vor allem um die Inbetriebnahme der Wasserversorgung von Bang Dongsavang im District Saravanne. Wir konnten uns persönlich davon überzeugen, dass nun ein grösseres Gebiet, bei welchem kein Grundwasser gefunden bzw. gepumpt werden konnte, aufgrund unserer finanziellen Unterstützung mit 5 Wasserbrunnen über eine Leitung von einem nahegelegenen Fluss mit Filteranlage etc. wassermässig erschlossen werden konnte.

Daneben stellten wir fest, dass das vor einem Jahr in Auftrag gegebene Schulhaus in Sognoi Village leider noch immer nicht ganz fertig ist, auch wenn die Kinder zwischenzeitlich im neuerstellten Schulhaus notdürftig zur Schule gehen können. Aufgrund eines absoluten Versagens des beauftragten Architekten mussten wir uns entscheiden, nochmals USD 5‘000 zu bezahlen, sodass unser Kollege Vimoune via die Kappha Ltd die Fertigstellungarbeiten nun unverzüglich an die Hand nimmt.

Dann besuchten wir noch das von der Regierung des Kantons Schwyz finanzierte Schulhaus in der Provinz Luang Prabang, wobei sich dabei zeigte, dass die zunehmende Verkehrsdichte von China mit seinen 50 T Lastwagen die Strassen in der Provinz sehr stark beschädigt hat. Doch auch dieses Projekt ist schon sehr weit fortgeschritten, sodass es bei Schulbeginn im September in Betrieb genommen und im Oktober bei der nächsten Reise von Dr. Käppeli denn auch eingeweiht werden kann.

Und schliesslich konnten wir in der Nähe von Saravanne für ein weiteres Schulhaus, welches unser Verein dank einer grosszügigen Spende von Dr. Guido Käppeli erstellen wird, grünes Licht gegeben werden. Mit dem Bau dieses Schulhauses wird aber wohl noch bis ins 2016 zugewartet werden müssen, da auch unsere finanziellen Mittel nicht unerschöpflich sind und die Mehrkosten beim Schulhaus in Sognoi zuerst wieder „eingeholt“ werden müssen.

Die ganze Reise war im Übrigen geprägt von den Feierlichkeiten des Pi Mai Lao, des buddhistischen Neujahrsfestes, welches drei Tage lang gefeiert wird und bei welchem ausschliesslich gefeiert und getanzt wird und das „normale Leben“ stille steht.

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