Laosreise November 2013

Vom 17. – 23. November 2013 besuchte ich, erneut in Begleitung der beiden Herren Dr. Guido und Beat Käppeli, im Zuge der alljährlichen, rein geschäftlichen Reisen wiederum den Süden von Laos. Dabei ging es um die Kontrolle des Zustandes der bereits ausgeführten Projekte, die Überprüfung der laufenden Aufträge sowie die Abklärung möglicher weiterer Tätigkeiten im Sinne von Gesundheit, Bildung und Sport.Wir kontrollierten die verschiedenen Schulhäuser und konnten uns von deren nach wie vor bestehenden, grossen Qualität und auch der stetigen Benützung überzeugen. Die Reise führte uns zuerst nach Saravanne, wo wir uns vor allem vom Architekten die Möglichkeit eines 4 Klassenschulhaues von Sognoi Village erklären liessen. Auf das neue Schuljahr im September 2014 sollte das Schulhaus bezugsbereit sein, sofern wir bis Ende 2013 entsprechend grünes Licht geben würden. Auch stellten wir fest, dass bei der Musikschule in Saravanne, an welche unser Verein USD 20‘000.—bezahlt hat, tatsächlich wieder weitergearbeitet wurde, auch wenn die öffentliche Hand in Laos offensichtlich in finanziellen Engpässen steht. Nebst den verschiedenen Schulhäusern liessen wir uns von Vimoune auch die verschiedenen Wasserbohrungen zeigen und statteten natürlich in Thakhek dem Health Center Elsmary, welches rege benützt wird und nach wie vor in hervorragendem Zustand ist, einen Blitzbesuch ab.

Neues Projekt:
Ein Vierklassenschulhaus in Sognoi Village

Anlässlich unserer Märzreise zeigte uns die Distriktregierung verschiedene, mögliche „Schulhausbauorte“, wobei uns damals schon vor allem das baufällige, kleine Schulhaus in Sognoi Village und seine entsprechende, politische Problematik besonders bewegt haben.
Im bisherigen Schulhaus konnten die Kinder lediglich bis zur dritten Grundschulklasse unterrichtet werden und alsdann hatten die Knaben und Mädchen die letzten beiden Schuljahre der obligatorischen Schulzeit in einem ziemlich weit entfernten, anderen Schulhaus zu absolvieren.

Während dies bei den Knaben kein Problem darstellte, benutzten die Eltern (vornehmlich die Väter) bei den Mädchen die Gelegenheit des Schulhauswechsels, um ihre Töchter aus der Schule zu nehmen und stattdessen auf dem Reisfeld, sonst wie zu Hause oder gar in Bierlokalen zu beschäftigen.

Um diesem Übel abhelfen zu können, plante die Distrikts-Regierung schon seit längerer Zeit den Bau eines grösseren Schulhauses, welcher die Absolvierung der gesamten Grundschulzeit im gleichen Schulhaus ermöglichen würde. Aber wie so oft (oder leider wie immer) fehlte es dem Staat an den notwendigen finanziellen Mitteln, sodass hier unser Verein einspringen konnte und auch wollte.

Das Schulhaus kostet, inkl. WC-Anlagen und einer Wasserbohrung, USD 62‘000.–

Im Dezember 2013 wurde dem Architekt der Auftrag erteilt und im September 2014 sollte das Schulhaus fertigerstellt und der Bevölkerung übergeben werden, wobei anlässlich meiner nächsten Reise im Oktober die offizielle Einweihungsfeierlichkeiten stattfinden werden.

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