Laosreise März 2013

Am 8. März 2013 reiste ich mit einer weiteren Gruppe nach Laos, um dort die Schönheiten des Landes, aber auch die einzelnen Projekte, welche unser Verein realisieren durfte, anzusehen. Wir waren diesmal eine bunt zusammengewürfelte Reisegruppe aus Schwyz, Brunnen, Einsiedeln und Wauwil. Mit dabei war auch das Paar, welches mir die Realisierung der Schule in Phonepheng ermöglicht hat.Nach einem Direktflug nach Bangkok und einem Flughafenwechsel zum alten Inlandflughafen in der thailändischen Hauptstadt ging die Reise weiter nach Ubon Ratatchani und von dort mit dem Taxi an die thailändisch-laotische Grenze in Vangtao. Nach dem Grenzübertritt (als Schweizer ohne Visaformalitäten) gings mit dem Bus weiter nach Pakse, wo wir zum ersten Mal „laotisch“ übernachteten.

 

Am nächsten Tag führte uns die Reise über das immer wieder erlebnisreiche und überaus fruchtbare Bolaven-Platau nach Saravanne. In der Nähe von Saravanne konnten wir in einer feierlichen, zweiten Eröffnung (die erste fand bereits anlässlich meiner Oktoberreise mit meiner Familie statt) den beiden Sponsoren dieses Schulhauses zeigen, dass ihre grosszügigen Spenden effektiv und nutzbringen eingesetzt wurden. Nach einem Ausflug nach Tat Lo, wo im übrigen die Teilnehmer stolz auf drei Elefanten ritten, brachte uns der Bus weiter nach Thakhek, wo erneut die nun wirklich enigeführte Sauberkeit der Anlage, die blitzblanke, aber offenbar nun doch immer mehr genutzte Krankenstation „Elsmary“ und die frohen Kindergesichter bestaunt werden konnten. Anschliessend verliessen wir das arme, touristisch noch nicht erschlossene Laos und kamen in die Hauptstadt Vientiane. Selbstverständlich wurde auch von dieser Gruppe dem ersten Schulhaus der Schwyzer Regierung in Banalieng, ebenfalls am Fusse „mythenähnlicher“ Hügel gelegen, Referenz gemacht. In Vientiane konnte sich die Reisegruppe, unter Führung meiner Frau Elsie und in Begleitung unsere Freunde Simek, ein kurzes Bild über die Sehenswürdigkeiten und Schönheiten der laotischen Hauptstadt machen. Ich selber war an jenem 15. März mit den Verantwortlichen der laotischen Fussballverband an der Vorbereitung eines meiner nächsten Projekte, nämlich des Besuchs der U 16 Nationalmannschaft Ende Juli in der Schweiz.

Mit der Lao Air gings dann weiter nach Luang Prabang, dem „Luzern von Laos“. Dort stellten wir ein weiteres Mal fest, dass dieser Teil von Laos absolut touristisch ist und der Name „Luzern von Laos“ tatsächlich für Luang Prabang zutreffend ist. Der Besuch des Tempelbergers, der frühmorgentliche Almosenzug der Mönche, ein Seidendorf sowie der Besuch des Moring – und Evening Market machten auch Luang Prabang zu einem Erlebnis.
Ein wunderschöne, zweitägige Bootsfahrt auf dem Mekong brachte uns schliesslich nach Huay Say, wo wir wiederum zu Fuss Laos verliessen und mit einem kleinen Boot über den Mekong nach Thailand gelangten. Nach einer zweistündigen Taxifahrt trafen wir in Chiang Rai ein und zwar gerade noch rechtzeitig, um hier einen thailändischen Evening Market kennen zu lernen.

Am andern Morgen brachte uns die Thai Airways nach Bangkok, wo individuelles Shoppen angezeigt war. Ein grosser Teil der Gruppe ging zum obligaten „Schneider“ und liess sich massgeschneiderte Klamotten anfertigen. Eine Kanalfahrt zeigte die unterschiedlichsten Faceten von Bagngkok und der Königspalast den Prunk und die noch heute bestehende Verehrung des thailändischen Königs.Um Mitternacht des 21./22. März flogen drei Paare (darunter auch meine Frau und ich) nach Zürich zurück, die drei anderen Paare verlängerten ihren Urlaub noch mit Badeferien und Huay Inn.

Der nächste Besuch in Laos wird wohl im Juni/Juli sein, dann aber nur in Begleitung von Dr. Guido Käppeli und mit dem Ziel, die initierten Projekte weiterzutreiben und allenfalls neue Projekte zu evaluieren, also eine reine „Arbeitsreise“.

Und im Ende Juli 2013 dann, wie erwähnt, das nächste Projekt, diesmal in der Schweiz: Der Besuch der U 16 Nationalmannschaft von Laos.

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